Studium · Winter 2026
Mein Lernplan
Dieses Semester plane ich bewusst Zeit für meine Klausuren ein. Ein überschaubares Wochenbudget, klare Prioritäten und regelmäßiges Wiederholen halten den Plan einfach.
Mein Ziel ist eine 1,7 je Klausur. Zuerst sichere ich das Bestehen in allen vier Fächern ab, danach arbeite ich an der Note. Dafür reserviere ich maximal acht Stunden pro Woche.
Daneben lerne ich weiter die Konzepte und Dinge, die mich interessieren. Diese Zeit gehört nicht zum Klausurbudget. So hat beides seinen Platz: gezielt vorbereiten und aus Neugier dazulernen.
Planungsstand: · Die Übersicht zeigt meinen Plan, keine gemessenen Fortschrittswerte.
Meine Klausuren
Formale Sprachen und Automaten
1:30 h Vorbereitung pro Woche zu Beginn
Kommunikations- und Netztechnik
1:45 h Vorbereitung pro Woche zu Beginn
Mathematik 3
2:00 h Vorbereitung pro Woche zu Beginn
Systemnahe Programmierung 1
1:45 h Vorbereitung pro Woche zu Beginn
Mein Wochenbudget
Sieben feste Stunden und eine Stunde Reserve. Montag bis Donnerstag jeweils 90 Minuten, am Freitag 60 Minuten. Die Wochenenden bleiben grundsätzlich frei.
- Formale Sprachen und Automaten
- 1:30 h
- Kommunikations- und Netztechnik
- 1:45 h
- Mathematik 3
- 2:00 h
- Systemnahe Programmierung 1
- 1:45 h
- Flexible Reserve
- 1:00 h
Die Balken zeigen den Anteil am gesamten Acht-Stunden-Budget.
Mein fester Wochenrahmen ab 28. September
- Montag: 90 Minuten Mathematik 3.
- Dienstag: 90 Minuten Netztechnik.
- Mittwoch: 90 Minuten Systemnahe Programmierung.
- Donnerstag: 90 Minuten Formale Sprachen.
- Freitag: 30 Minuten Mathematik, je 15 Minuten Netztechnik und Systemnahe Programmierung.
Fällige Wiederholungen gehören zum jeweiligen Morgenblock und kommen nicht zusätzlich dazu. Die Reserve von höchstens 60 Minuten wird bei Bedarf durch die Fehlersteuerung freigegeben.
Wie sich die Zeit nach einer Klausur verschiebt
50 % des frei werdenden Fachbudgets gehen an die unmittelbar nächste Klausur. Die anderen 50 % nutze ich für das größte diagnostizierte Defizit. Das Wochenlimit bleibt bestehen.
So lerne ich
- 60 %Lerntrainer
- 30 %Aufgaben aus aktuellen Originalunterlagen
- 10 %Abruf ohne Unterlagen oder Hilfe
Wiederholen nach 1–3–7
Nach der ersten Bearbeitung wiederhole ich ein Thema an Tag 1, Tag 3 und Tag 7. Dafür sind höchstens 20 Minuten pro Morgen vorgesehen.
- Tag 1Ohne Hilfe abrufen
- Tag 3Ohne Hilfe abrufen
- Tag 7Ohne Hilfe abrufen
Ein Thema gilt erst nach zwei korrekten, ungestützten Abrufen an unterschiedlichen Tagen als beherrscht. Einen Wiederholungsstau arbeite ich nicht vollständig ab.
Was hat gerade Priorität?
- A · prüfungsbestätigt
- Ausdrücklich angekündigter Stoff oder eine offizielle Musteraufgabe.
- B · kursbestätigt
- Inhalt aus den aktuellen Unterlagen der Lehrveranstaltung.
- C · ergänzend
- Alte, fremde oder selbst erzeugte Vertiefung.
Nur A und B kommen in die verpflichtende Tagesqueue. Zu jeder Aufgabe gehören Quelle, Relevanz und ein kurzer Grund, weshalb sie heute dran ist. Ein altes Skript allein belegt keine Klausurrelevanz.
Aufgaben und Fakten je Fach
- Formale Sprachen und Automaten: 75 % Aufgaben und Verfahren, 25 % Fakten und Abruf.
- Kommunikations- und Netztechnik: 45 % Aufgaben und Verfahren, 55 % Fakten und Abruf.
- Mathematik 3: 90 % Aufgaben und Verfahren, 10 % Fakten und Abruf.
- Systemnahe Programmierung 1: 55 % Aufgaben und Verfahren, 45 % Fakten und Abruf.
Diagnose und Probeklausuren
In der Eingangswoche ist jeden Tag ein Fach vorgesehen: Montag Mathematik, Dienstag Netztechnik, Mittwoch Systemnahe Programmierung und Donnerstag Formale Sprachen. Freitag folgen erste Wiederholungen und die Auswertung.
Unter 60 % beginne ich bei den Grundlagen, bei 60–79 % schließe ich gezielt Lücken, ab 80 % übe ich Anwendung und Transfer.
Je Klausur plane ich eine frühe Teilsimulation, eine vollständige Simulation 7–10 Tage vorher und eine Generalprobe 3–5 Tage vorher. Drei Tage vor der Prüfung endet neuer Stoff; dann folgen Abruf, Fehlerkorrektur und Simulation.
Simulationen entstehen aus belegten Quellen. Dauer, Hilfsmittel und endgültige Stoffgrenzen ergänze ich erst, wenn sie bestätigt sind.
Die Phasen bis zur Klausur
- 28. September–2. Oktober: Eingangstests und erste Wiederholungen.
- 5.–30. Oktober: Grundlagen und diagnostizierte Lücken, mit A- und B-Inhalten.
- 2.–6. November: frühe Teilsimulationen und Fehlerlisten.
- 9.–13. November: Vollsimulationen nach dem jeweiligen Prüfungsabstand, soweit belegte Aufgaben vorhanden sind; Generalprobe für Formale Sprachen.
- 14.–26. November: Klausurstaffel mit Abruf, Fehlerkorrektur und Generalproben. Je Fach endet neuer Stoff drei Tage vor der Prüfung.
Wenn eine Aufgabe noch nicht klappt
- Beim ersten Fehler: Erklärung und ein geführtes Beispiel.
- Am Folgetag: eine neue Aufgabe desselben Typs ohne Hilfe.
- Beim zweiten Fehler: höhere Priorität.
- Beim dritten Fehler: zurück zu den Grundlagen, bei Bedarf mit der Reservestunde.
Eine assistierte Lösung zählt nicht als Beherrschungsnachweis.
Ein einfacher Einstieg
Der Morgen folgt derselben Reihenfolge: fällige Wiederholung, eine Haupteinheit, eine Abschlussaufgabe ohne Hilfe. Danach speichere ich das Ergebnis und bereite den nächsten Einstieg vor.
Wenn der Tag anders läuft
Ein Zehn-Minuten-Mindestblock hält den Einstieg klein. Fällt ein Block aus, verdopple ich den nächsten nicht. Vier von fünf Morgenblöcken gelten als erfolgreiche Woche. Liege ich zwei Wochen darunter, vereinfache ich das System.
Werkzeug und Quellen
Der Plan gibt die Richtung vor. Zum interaktiven Üben nutze ich meinen separaten Lerntrainer. Diese Übersicht übernimmt keinen persönlichen Lernstand daraus.
Mein persönlicher Lernplan, Stand — basierend auf meinen aktuellen Kursunterlagen. Kein offizieller Studien- oder Prüfungsplan.